Archiv für Oktober 2008

Vor Ort

Eine tarifliche Absicherung für studentische Beschäftigte jetzt!
Ein Job an der eigenen Uni – ohne langen Arbeitsweg, in bekannter Umgebung und mit der Möglichkeit, erste Erfahrungen im Wissenschaftsbetrieb zu sammeln – wer würde da schon nein sagen?
Leben von Luft und Wissenschaft?
Das Angebot klingt verlockend, doch schon bei näherer Betrachtung der meist auf wenige Wochen oder Monate befristeten Arbeitsverträge für studentische Beschäftigte schrumpft die Begeisterung: Kein Wort von Urlaub, Weihnachtsgeld oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Häufig, so berichten die Kollegen, werden sie bei Krankheit aufgefordert, ihren Dienst zu tauschen und die versäumte Zeit nachzuarbeiten. Selbst der gesetzliche Mindesturlaub muss mühsam erkämpft werden. Der Stundenlohn stagniert in Karlsruhe seit mehr als acht Jahren bei 8,05 €, an der Fachhochschule verdienen die studentischen Beschäftigten erst seit diesem Oktober ’08 8,05 € davor waren es 5,70 €. An der Pädagogischen Hochschule sind die Löhne immer noch bei 7,50 € oder werden gar nicht ausgezahlt.

Ca: 2300 studentisch Beschäftigte gibt es allein an der Universität Karlsruhe – Da sich Studis aber gerade an den Hochschulen kaum als Arbeitnehmer begreifen, stellen sie ihre Arbeitsbedingungen und Vergütung selten in Frage, dass muss geändert werden! Auch sind für studentische Beschäftigte die Vorgesetzten nicht selten gleichzeitig die eigenen Lehrer und Prüfer. Daraus entsteht eine besondere Abhängigkeit, die Kritik an Arbeitsanforderungen und –bedingungen häufig verhindert. Dabei arbeiten auch Studis nicht aus reiner Liebe zur Wissenschaft: Nach der 17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (2003) sind über zwei Drittel der jobbenden Studis auf den Zuverdienst unbedingt angewiesen. Eine vernünftige soziale Absicherung studentischer Beschäftigter würde demnach nicht zuletzt dazu beitragen, soziale Barrieren beim Hochschulzugang abzubauen.
Arbeitnehmerrechte durchsetzen!
Papier ist geduldig – daher setzen wir uns nicht nur für einen Tarifvertrag ein, sondern auch für die Durchsetzung der schon vorhandene Rechte – wie beispielsweise Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – häufig nicht wahrgenommen. Einige der sogenannten studentischen Hilfskräfte haben theoretisch sogar schon heute ein Recht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag nach Bundesangestelltentarif (BAT) bzw. Tarifertrag im öffentlichen Dienst (TV-L).
Druck machen!
Eins ist klar: Ohne deutlichen Druck der Studierenden und ver.di auf breiter Basis werden wir derzeit keinen Tarifvertrag durchsetzen können. Doch das Beispiel Berlin zeigt: Es ist möglich. Um mindestens die Berliner Standards bundesweit durchzusetzen, hat sich ein bundesweites Bündnis aus Gewerkschaftsmitgliedern, studentischen Beschäftigten und anderen hochschulpolitisch Aktiven zusammengetan.

    Wir Fordern deshalb :

    -> Streichung der Ausnahmeklausel im TV-L:
    „Gilt nicht für studentisch Beschäftigte“

    -> Einheitlicher Lohn für alle Hochschulen
    Uni, PH, FH, HfM, HfG, Akademie der Künste

    -> 13 € Stundenlohn für alle Tätigkeiten, als Studentische Beschäftigte
    damit 40 Stunden pro Monat zur Grundfinanzierung reichen

Energiekonzept der Zukunft I

Also am Donnerstag den 30 Oktober ist es endlich so weit:
Hermann Scheer kommt nach Karlsruhe an die Uni und hält einen Vortrag mit anschließender Diskussion.
Das ganze wird im Großen HS im neuen BauIng Geb 10.50 statt finden.
Leider hat ja wegen „zu kurzer Einladungszeit“ der Vertreter der UNI und des hochgelobten KIT abgesagt, außerdem wurde
bemängelt das 10 Mintuen nicht für die Darstellung des KIT reichen würden.
Scharfe Zungen behaupten, dass dafür nicht mal 2 Stunden reichen würden, weshalb man das Konzept auch nicht vorstellt.
Nun ist also aus dem 3er Podium eine 2 Personen Bühnenbild geworden, darauf hatten wir keine Lust des Wegen wurde der EnBW auch wieder abgesagt. Leider hatte uns auch hier erreicht dass der Vertreter aus Stuttgart (Bereich Politik und Gesellschaft) leider unpässlich ist. Nun gut hat irgend wie alles rein gepasst. Jetzt gibt es halt eine Vorlesung aber das wird denke ich auch so interessant genug.
bis Donnerstag 17.30 Uhr

Plakt

Bremen

In Bremen gilt das SemesterTicket bei der DB, NWB, Nordseebahn und Metronom nur für die zweite Klasse. Auch mit einem Aufpreis ist der Übergang in die erste Klasse nicht gestattet. IC-Züge können nur innerhalb des VBN-Gebietes genutzt werden.
Innerhalb VBN- und VEJ-Gebiete, alle öffentlichen Verkehrsmittel:
- In Straßenbahnen und Bussen der BSAG
- Busse der VGB in Bremerhaven
- Busse der VWG Oldenburg
- in allen Regionalbussen
- in allen Zügen der NordWestBahn (2.Klasse)
- in allen Zügen der Metronom GmbH (2.Klasse)
- bei der Deutschen Bahn AG in Nahverkehrszügen: RE und RB, 2. Klasse.
Die Kosten für das Semesterticket in Bremen belaufen sich auf 40,38 € bis 42,64 €.

Semesterticket

Beim SemesterTicket handelt es sich um einen Fahrausweis des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), dieser ist lediglich für Studierende erhältlich und bleibt jeweils ein Semester lang gültig. Das Grund Studi-Ticket erhalten Studentinnen und Studenten automatisch durch die Entrichtung des “Semesterbeitrages” bzw. “Rückmeldebetrags – 100 €” bei der Einschreibung bzw. der Rückmeldung.
Das allerdings auch, wenn sie von diesem Ticket keinen Gebrauch machen wollen. Für alle Studierenden gilt eine entsprechende Regelung, um sicher zu stellen, dass das Semesterticket so günstig angeboten werden kann. Für Studierende, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, ist deshalb das Studi-Ticket ein attraktives Angebot. Das ganze nennt sich Studi-Ticket mit „Solidar-Komponente“. In Karlsruhe kostet das Studi-Ticket, jeden der ~30.000 Studis gerade 14,80 € pro Semester also knapp 440000 € bekommt der KVV direkt jedes Semester überwiesen.